23. Heidelberger Symposium
23. Heidelberger Symposium
5. - 7. Mai 2011
Die Idee der Freiheit wurzelt tief im Wesen des Menschen. Schon im Kindesalter versuchen wir das Mögliche vom Unmöglichen zu trennen, erproben wir unsere Freiheit und stoßen uns an ihren Grenzen. In Deutschland, einem der freisten Länder der Erde, stellt das Überwinden von Abhängigkeiten ein leuchtendes Ziel und unantastbares Recht dar. Gesetzgebung und Technik schaffen sowohl für den Einzelnen, als auch für die Gesellschaft mehr und mehr Spiel- und Freiräume.
Freie Fahrt, alles gut.
Achtung, Freiheit kann gefährlich werden! Wer sie kennt, gibt sie nicht mehr her, doch verlangt sie nach Entscheidungen und Verantwortung, überfordert. Freiheit ist das Fundament einer lebendigen Gemeinschaft, doch treiben ihre Fliehkräfte die Mitglieder auseinander. Sie ist das Doping unserer Wirtschaft, doch eine Überdosis führt zu Ungleichheit und Instabilität.
Freier Fall, alles hin?
Aufgemerkt, Freiheit ist mehr als wir denken! Ein Blick über den deutschen Tellerrand offenbart: Freiheit ist keine interkulturelle, statische Konstante, sondern wandelbar und facettenreich. In einer komplizierten und unübersichtlichen Welt wollen wir Freiheiten neu entdecken: Denn nur wer sie kennt, kann sie schätzen, erkämpfen und verteidigen.
Das 23. Heidelberger Symposium widmen wir diesem vielseitigen, zerbrechlichen, gefährlichen, fundamentalen und faszinierenden Ding:
Freiheit.
Die Idee
Unser Dank gilt:
...unseren Medienpartnern:
...und all den vielen Helfern, ohne die das Symposium nie möglich wäre.